Erstens :
Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge niemals mir zu! – Verletze mich nicht, denn ich bin dir immer ein treuer Partner, auch wenn du nicht immer gerecht bist.
Zweitens :
Ich habe Nerven, Sehnen, Gelenke, mein Blut fließt, wie deins. Verletze mich nicht, denn ich kann dir meine Schmerzen nur schwer kenntlich machen, wenn du so blind bist.
Drittens :
Ich begleite dich von Tag zu Tag. Ich habe deinen Respekt verdient, wie du meinen. Verletze meinen Stolz nicht, von dieser Demütigung kann ich mich nie mehr erholen!
Viertens :
Ich lebe bei dir und mit dir, so wie du das willst. Doch meine Urinstinkte und Bedürfnisse werde ich nie ablegen, darum berücksichtige meine Natur. Verletze nicht deine Pflicht, mich so artgerecht wie möglich zu halten.
Fünftens :
Du bist mein Freund. Das ist unbezahlbar - ich bin unbezahlbar. Gebe mich nur in gute Hände, lege nicht deine Verantwortung ab, nur weil du an dich denken musst.
Sechstens :
Lektionen kannst du mir lehren, meine Treue musst du dir mit der Zeit erarbeiten, gehorsam bin ich dir erst, wenn sich deine Vertrauenswürdigkeit bewährt hat. Missbrauche niemals mein Vertrauen, es kehrt nie wieder so zurück, wie es gegangen ist!
Siebtens :
Verliere niemals den Draht zu mir, unterbreche unsere Verbindung nicht, sonst verlernen wir, zu kommunizieren. Ohne Dialog kein Verständnis.
Achtens :
Habe Geduld mit mir, bestrafe mich nicht für das, was durch meine Natur vorbestimmt ist. Ich kann lernen, wie du. Eine ungezügelte Zunge aber beängstigt mich noch viel mehr.
Neuntens :
Ich stehe dir immer bei und spüre, was du fühlst und wie es dir geht. Doch ich bin nicht dazu da, deine Lasten zu tragen und für deine Fehler gerade zu stehen. Missbrauche nicht meine Gutmütigkeit und mein stilles Schweigen.
Zehntens :
Wirf dein Herz voraus, dein Tier wird ihm folgen!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen